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Parfait selber machen – So gelingt es perfekt

Parfait

Parfait – das klingt nach französischer Eleganz, cremiger Leichtigkeit und einem Hauch kulinarischer Raffinesse. Tatsächlich ist das Parfait eines der edelsten Desserts der französischen Küche und erfreut sich auch hierzulande großer Beliebtheit. Im Gegensatz zu herkömmlichem Eis kommt es ohne ständiges Rühren in der Eismaschine aus und lässt sich hervorragend vorbereiten. Wer also ein Dessert sucht, das nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch Eindruck hinterlässt, ist mit einem selbstgemachten das bestens beraten.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du ein Parfait selber machen kannst – ganz einfach, Schritt für Schritt, mit Profi-Tipps aus der Küche. Außerdem erfährst du mehr über die Herkunft, Varianten und Tricks, mit denen dein Parfait garantiert perfekt gelingt.

Was ist ein Parfait?

Das französische Wort “Parfait“ bedeutet übersetzt “vollkommen“ oder “perfekt“. Und genau das beschreibt dieses Dessert ziemlich treffend: Ein gefrorener Sahne-Eier-Zucker-Traum, der sich durch seine cremige Konsistenz und feine Struktur auszeichnet.

Das Parfait gehört zur Familie der Halbgefrorenen (frz. glace parfait) und wird in der Regel ohne Eismaschine hergestellt. Es basiert auf einer luftigen Grundmasse aus geschlagenem Ei oder Eigelb, Zucker und geschlagener Sahne. Durch das sanfte Einfrieren ohne zu viel Bewegung bleibt die Struktur geschmeidig und zart.

Besonders beliebt sind Varianten wie Vanilleparfait, Schokoladenparfait, Nussparfait oder Fruchtparfaits mit Beeren oder Mango.

Zutaten für ein klassisches Vanille-Parfait (für ca. 6 Portionen)

  • 4 frische Eigelb (möglichst Bio-Qualität)

  • 100 g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker oder Mark einer Vanilleschote

  • 400 ml Sahne

  • Optional: 1 Schuss Amaretto oder Cointreau für die feine Note

  • Eine Prise Salz

Zubehör: Handrührgerät oder Schneebesen, Rührschüssel, Kastenform oder Portionsförmchen, Frischhaltefolie

Zubereitung

1. Vorbereitung der Form

Lege eine Kastenform oder mehrere kleine Förmchen mit Frischhaltefolie aus. Das erleichtert später das Herauslösen und sorgt für eine saubere Form.

2. Sahne schlagen

Schlage die Sahne steif und stelle sie bis zur weiteren Verwendung kühl.

3. Eigelbmasse aufschlagen

Vermische die Eigelbe mit dem Zucker, Vanillezucker (oder Vanillemark) und einer Prise Salz in einer Metallschüssel. Schlage die Masse über einem heißen, aber nicht kochenden Wasserbad schaumig auf, bis sie dicklich und cremig ist. Das dauert ca. 5–7 Minuten. Achte darauf, dass die Schüssel das Wasser nicht berührt, sonst gerinnt das Eigelb.

4. Abkühlen lassen

Nimm die Schüssel vom Wasserbad und schlage die Masse weiter, bis sie lauwarm oder vollständig abgekühlt ist. So bleibt sie luftig und stabil.

5. Sahne unterheben

Hebe die steifgeschlagene Sahne vorsichtig unter die abgekühlte Eigelbmasse. Falls du Alkohol verwenden möchtest, kannst du ihn nun ebenfalls unterheben. Achte darauf, dass du dabei die Luftigkeit nicht zerstörst.

6. Einfüllen und einfrieren

Fülle die fertige Parfait-Masse in die vorbereiteten Formen, decke sie mit Frischhaltefolie ab und stelle sie für mindestens 6 Stunden – besser über Nacht – ins Tiefkühlfach.

7. Servieren

Vor dem Servieren die Form etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur antauen lassen. Das Parfait stürzen, in Scheiben schneiden oder aus der Förmchen lösen. Mit frischen Beeren, Fruchtsaucen, Schokoladensplittern oder Nüssen anrichten – und genießen.

Tipps für ein perfektes Parfait

  • Verwende möglichst frische Eier – das sorgt für besseren Geschmack und Hygiene.

  • Alkohol im Parfait (z. B. Likör oder Spirituosen) sorgt nicht nur für Aroma, sondern verbessert auch die Konsistenz.

  • Fruchtige Varianten wie Himbeer- oder Mango-Parfait gelingen am besten mit passierten Früchten, die unter die Grundmasse gezogen werden.

  • Eine Kastenform ergibt schöne Scheiben, während Silikonförmchen das besonders dekorativ präsentieren lassen.

  • Wer keine rohe Eier verwenden möchte, kann auf ein Rezept mit gekochtem Sirup oder pasteurisierten Eiern zurückgreifen.

Varianten des Parfaits – Kreativität ist gefragt

Das Grundrezept lässt sich vielfältig abwandeln:

Schokoladen-Parfait

Mische 100 g geschmolzene Zartbitterschokolade unter die Eigelbmasse. Für mehr Tiefe: Eine Prise Zimt oder ein Hauch Chili.

Nuss-Parfait

Gehackte und geröstete Hasel- oder Walnüsse unterheben. Besonders edel wird es mit karamellisierten Nüssen.

Frucht-Parfait

Frische Beeren oder exotische Früchte wie Mango oder Maracuja pürieren und vorsichtig in die Grundmasse einziehen. Ideal im Sommer!

Kaffee-Parfait

Ein Esslöffel lösliches Espressopulver sorgt für ein aromatisches Dessert, das besonders gut zu Schokoladensauce passt.

Warum Parfait das ideale Dessert ist

Ein gutes Parfait bietet viele Vorteile:

  • Vorbereitung: Es lässt sich hervorragend vorbereiten – perfekt für Gäste oder Feiern.

  • Keine Eismaschine nötig: Die Herstellung gelingt auch ohne spezielle Geräte.

  • Vielfältig: Ob fruchtig, schokoladig oder nussig – Parfait lässt sich individuell anpassen.

  • Hochwertiges Dessert: Es macht optisch und geschmacklich Eindruck, ist aber überraschend einfach in der Zubereitung.

FAQ

Was ist Parfait?

Parfait ist ein französisches Halbgefrorenes, das aus Eigelb, Zucker und Sahne besteht. Es ist cremig, luftig und kommt ohne Rühren in der Eismaschine aus.

Was ist ein Parfait?

Ein Parfait ist ein gefrorenes Dessert, das sich durch seine weiche, schmelzende Konsistenz auszeichnet. Es wird in einer Form gefroren und meist in Scheiben oder Stücke geschnitten serviert.

Wie bildet man das Plusquamperfekt?

Das Plusquamperfekt (auch: Vorvergangenheit) wird im Deutschen mit dem Präteritum von „haben“ oder „sein“ und dem Partizip II des Verbs gebildet. Beispiel: Ich hatte gegessen.

Wann benutzt man das Plusquamperfekt?

Das Plusquamperfekt wird verwendet, um eine Handlung zu beschreiben, die vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit abgeschlossen war. Es stellt also eine Vorvergangenheit dar.

Wie bildet man das Plusquamperfekt?

Beispielhafte Bildung:

  • haben im Präteritum + Partizip II: Ich hatte gespielt.

  • sein im Präteritum + Partizip II: Er war gegangen.

Fazit:

Parfait ist nicht nur ein geschmackliches Highlight, sondern auch ein Statement für Genuss mit Anspruch. Wer dieses Dessert einmal selbst gemacht hat, wird auf Fertigprodukte gern verzichten. Ob zum festlichen Menü oder als besonderes Dessert im Alltag – ein hausgemachtes das ist immer eine gute Idee.

Die Möglichkeiten der Verfeinerung sind nahezu grenzenlos. Wichtig ist nur: hochwertige Zutaten, saubere Verarbeitung und ein wenig Geduld beim Einfrieren. So wird dein das garantiert – ganz wie der Name verspricht – perfekt.

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