Es gibt Rezepte, die sind so charmant wie einfach – und genau deshalb lieben wir sie. Pizzamuffins gehören eindeutig dazu. Ob als Partysnack, für das nächste Picknick im Grünen oder als herzhafter Happen fürs Büro: Diese kleinen Leckerbissen sind im Nu gemacht, schmecken Groß und Klein – und lassen sich nach Lust und Laune abwandeln.
Ich zeige dir heute mein persönliches Lieblingsrezept für Pizzamuffins. Mit Zutaten, die du garantiert zuhause hast. Ohne viel Schnickschnack. Aber mit ganz viel Geschmack.
Was macht Pizzamuffins so besonders?
Stell dir vor: Der Duft von geschmolzenem Käse, würziger Tomate und knusprigem Teig zieht durch die Küche. Und statt einer großen Pizza steht da ein ganzes Blech voller herzhafter Muffins – jeder für sich ein kleiner Genussmoment.
Was ich an Pizzamuffins so schätze, ist ihre Vielseitigkeit. Man kann sie warm oder kalt essen, gut vorbereiten, einfrieren und wieder aufbacken. Sie passen zur Gartenparty genauso wie in die Brotdose. Und das Beste: Man kann die Füllung jedes Mal neu erfinden.
Zutaten für 12 herzhafte Pizzamuffins
Die Mengen reichen für ein normales Muffinblech mit 12 Mulden. Wenn du mehr brauchst – einfach verdoppeln.
Grundteig:
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250 g Weizenmehl (Typ 405 oder alternativ Dinkelmehl)
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2 TL Backpulver
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1 gestrichener TL Salz
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1 TL italienische Kräutermischung (z. B. Oregano, Thymian, Basilikum)
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3 Eier (Größe M)
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120 ml Milch
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80 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
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150 g geriebener Käse (Gouda, Emmentaler oder eine Mischung)
Für die Füllung (nach Geschmack):
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100 g Salami, in feine Würfel geschnitten
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1 kleine rote Paprika, gewürfelt
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1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
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50 g schwarze Oliven, entsteint und gehackt
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2 EL Tomatenmark
Optional zum Bestreuen:
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etwas zusätzlicher Käse
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frische Kräuter wie Basilikum oder Schnittlauch
Schritt-für-Schritt: So gelingen deine Pizzamuffins
1. Backofen vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Bereite dein Muffinblech vor – entweder mit Papierförmchen oder indem du die Mulden gut einfettest. So löst sich später alles problemlos.
2. Trockene und flüssige Zutaten vermengen
Vermische in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und den Kräutern. In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier mit der Milch und dem Öl. Gib den geriebenen Käse hinzu und rühre alles glatt.
Nun die flüssige Mischung zum Mehl geben und vorsichtig unterheben – nicht zu wild rühren, sonst wird der Teig zäh.
3. Füllung einarbeiten
Jetzt kommt der kreative Teil: Gib Salami, Paprika, Frühlingszwiebeln, Oliven und das Tomatenmark zum Teig. Alles gut vermengen, aber wieder: Nur so viel wie nötig rühren.
4. Ab in die Form
Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen. Je ein Löffel pro Mulde sollte passen. Wer mag, streut noch etwas Käse obendrauf – für die goldbraune Kruste.
5. Backzeit
Schiebe das Blech auf die mittlere Schiene und backe die Muffins etwa 22 bis 25 Minuten. Wenn sie schön aufgegangen und leicht gebräunt sind, sind sie fertig. Zur Sicherheit kannst du die Stäbchenprobe machen.
6. Kurz abkühlen lassen
Lass die Muffins nach dem Backen etwa fünf Minuten ruhen, bevor du sie aus der Form nimmst. Frisch serviert sind sie besonders aromatisch – aber auch kalt ein echter Genuss.
Varianten, die du ausprobieren solltest
Pizzamuffins sind ein Traum für alle, die gerne improvisieren. Hier ein paar Ideen:
Mediterran:
Getrocknete Tomaten, Feta, schwarze Oliven und etwas Rosmarin – und du fühlst dich wie in der Toskana.
Vegetarisch:
Statt Salami einfach Zucchini, Mais oder gebratene Champignons verwenden. Auch Röstpaprika aus dem Glas funktioniert super.
Pikant:
Mit Chili, scharfer Salami oder Jalapeños bekommen die Muffins eine angenehme Schärfe.
Kinderfreundlich:
Milder Käse, kleine Schinkenwürfel und Mais – die perfekte Kombi für kleine Hände und große Kinderaugen.
Aufbewahrung & Vorbereitungstipps
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Im Kühlschrank halten sich die Muffins luftdicht verpackt etwa 2 bis 3 Tage.
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Einfrieren ist problemlos möglich. Einfach nach dem Abkühlen in einen Gefrierbeutel geben. Zum Aufwärmen: kurz in den Ofen oder in die Mikrowelle.
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Ideal auch für Meal Prep: Sonntag backen, Montag bis Mittwoch genießen.
Pizzamuffins – ideal für jeden Anlass
Ob du Gäste erwartest, auf der Suche nach einem schnellen Abendessen bist oder einfach Lust auf etwas Herzhaftes hast: Pizzamuffins sind immer eine gute Idee. Sie brauchen nicht viel Zeit, machen aber ordentlich Eindruck – und schmecken besser als jeder Lieferservice.
Gerade wenn du Besuch bekommst und nicht ewig in der Küche stehen willst, sind diese Muffins dein Ass im Ärmel. Schnell gemacht, gut vorzubereiten und vielseitig kombinierbar.
FAQ – Häufige Fragen zu Pizzamuffins
Kann ich Pizzamuffins ohne Ei machen?
Ja, das geht. Als Ersatz eignet sich z. B. 2 EL Apfelmus oder ein Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser). Das funktioniert besonders gut, wenn du die Muffins vegan backen möchtest.
Kann ich auch fertigen Pizzateig verwenden?
Theoretisch ja, aber das ist dann eher eine andere Art Muffin. Du kannst Kreise ausrollen, in die Muffinform legen und mit Tomatensauce und Belag füllen. Aber der hier beschriebene Rührteig ist luftiger und schneller gemacht.
Welche Käsesorte passt am besten?
Gouda und Emmentaler schmelzen gut und haben ein mildes Aroma. Wer es kräftiger mag, nimmt Bergkäse oder geriebenen Mozzarella. Eine Mischung bringt oft das beste Ergebnis.
Wie mache ich die Muffins besonders saftig?
Tomatenmark im Teig, etwas geriebene Zucchini oder ein Schuss Sahne können helfen. Auch das Vorbraten der Füllung sorgt für ein intensiveres Aroma und mehr Saftigkeit.
Fazit: Klein, herzhaft, genial – Pizzamuffins sind die Lösung
Wenn du etwas suchst, das einfach gelingt, gut schmeckt und sich fast überall einsetzen lässt – dann wirst du Pizzamuffins lieben. Sie sind schnell gemacht, bringen Abwechslung auf den Teller und lassen sich wunderbar individualisieren.
Probier sie einfach mal aus. Vielleicht mit dem, was dein Kühlschrank gerade so hergibt. Denn genau das macht die Küche doch aus: Aus wenigen Zutaten etwas richtig Gutes zaubern.






